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Hinter den Kulissen eines Feature Requests

Die Produktentwicklung bei bluetelligence wird maßgeblich von der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden getrieben. So können wir sicherstellen, dass unsere Produkte auch tatsächliche Probleme lösen, die Sie im Alltag haben. Dieser Blogartikel widmet sich daher dem Thema, wie ein Feature Request erstellt werden kann und wie wir mit Feature Requests umgehen.

 

Ein paar Zahlen

  • Die Performer Suite hat 3 Releases pro Jahr, mit denen die Software upgedatet wird.
  • Pro Jahr kommen etwa 70-100 Feature Requests bei uns an.
  • Davon wurden im vergangenen Jahr ca. 80% umgesetzt
  • Sie profitieren von der Umsetzung Ihres Feature Requests, wenn ein Pflegevertrag abgeschlossen ist – denn dann erhalten Sie regelmäßig Softwareupdates.

 

In 4 Schritten zum Feature Request:

Schritt 1: Die Idee konkretisieren – Statt Workarounds oder dem Verzicht auf etwas, das Sie eigentlich brauchen: Formulieren Sie einfach, wie wir Ihren Arbeitsalltag mit der Performer Suite besser machen könnten.

Schritt 2: Einreichung eines Feature Requests – Besuchen Sie unser Help Desk und klicken Sie dort auf Feature Request. Hier finden Sie ein Textfeld, in dem Sie Ihre gewünschte neue Funktion beschreiben und dann übermitteln können.

Schritt 3: Anwendung eines Prioritätsmodells – Während Sie Ihre tägliche Arbeit mit der Performer Suite wiederaufnehmen, wird das Support-Team bei bluetelligence aktiv. Wir prüfen Ihre Idee. Für die Bewertung greifen wir auf das Prioritätsmodel Weighted Shortest Job First (WSJF) zurück. Wie das funktioniert, lesen Sie weiter unten im Beitrag.

Schritt 4: Finale Entscheidung – Ihre Idee wurde akzeptiert? Dann können Sie sich auf Ihre neue Funktion in einem unserer zukünftigen Releases freuen, das Ihnen automatisch zugeschickt wird, wenn Sie einen Pflegevertrag mit uns haben. Wir sagen Ihnen Bescheid, in welchem Release das neue Feature eingebaut wird, sobald wir das einschätzen können.

Wie funktioniert das Prioritätsmodell?

Das Modell WSJF (Weighted Shortest Job First) basiert auf der Überprüfung der Kriterien Benutzer- und Business Value, Zeitfaktoren, Risiko, Umsetzbarkeit und Aufwand. In mehreren Schritten bewertet unser Team die Umsetzbarkeit. Welche Zwischenschritte wir durchlaufen, sehen Sie in dieser Grafik.

Quelle: https://www.scaledagileframework.com/

 

 

Die endgültige Entscheidung, ob wir ein Feature Request umsetzen können, beruht auf dieser Formel:

Das bedeuten die Elemente der Formel:

  • User Business Value: Käme es zu Nachteilen, wenn die Idee nicht umgesetzt wird? Was ist der Nutzen für bestehende Kunden? Hier fließt auch Ihre Bewertung (Skala von 1 bis 10) ein.
  • Time Criticality: Gibt es eine Deadline? Ist es zeitkritisch? Welche Nachteile entstehen, wenn das Feature nicht zeitnah implementiert wird?
  • Risk Reduction and/or Opportunity Enablement: Stecken hinter der Idee weitere Vorteile? Optimiert sie vielleicht sogar interne Abläufe? Bietet sie neue Geschäftsfelder?
  • Job Duration: Kennzeichnet die Dauer für die Umsetzung und wird in Arbeitstagen geschätzt (Spezifizierung, Implementierung, Testing)

Dieses Modell nutzen wir gerne auch intern für interne Features und Tasks der Performer Suite. Funktionen werden bewertet und in absteigender Reihenfolge (nach WSJF) für zukünftige Releases geplant.

 

Genug gelesen und eine Idee? Erstellen Sie jetzt Ihr erstes Feature Request!

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